top of page
BZS Fischer GmbH Logo Bauplanungsbüro

Häufig gestellte Fragen:

Förderungen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Energieberatung und Förderungen.

Was ist ein Effizienzhaus 40?

Ein Effizienzhaus 40 ist ein energetischer Standard für Gebäude. Die Zahl beschreibt den Energiebedarf im Vergleich zu einem gesetzlich definierten Referenzgebäude. Ein Effizienzhaus 40 benötigt nur 40 % der Energie eines Referenzgebäudes nach Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dieser Standard wird in der Regel durch eine Kombination aus folgenden Maßnahmen erreicht: sehr gute Wärmedämmung,  hochwertige Fenster, luftdichte Gebäudehülle, effiziente Heiztechnik, Nutzung erneuerbarer Energien

Was ist ein „Worst Performing Building“ (WPB)?

Als "Worst Performing Building" (WPB) werden Gebäude bezeichnet, die energetisch besonders ineffizient sind. In der Regel gehören sie zu den energetisch schlechtesten 25 % des Gebäudebestands. Für die Sanierung solcher Gebäude gibt es in einigen Förderprogrammen zusätzliche Unterstützung. Ziel ist es, besonders energieintensive Gebäude schneller zu modernisieren und den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Eine Energieberatung kann helfen zu prüfen, ob ein Gebäude als Worst Performing Building eingestuft werden kann und welche Fördermöglichkeiten sich daraus ergeben.

Welche Förderprogramme gibt es für energetische Sanierungen?

Für energetische Sanierungen stehen in Deutschland verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Die wichtigsten Programme sind Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Gefördert werden unter anderem: Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, Austausch von Fenstern und Außentüren, Modernisierung der Heizungsanlage, Einbau erneuerbarer Energien, energetische Fachplanung und Baubegleitung. Die Förderung kann entweder als Zuschuss (BAFA) oder als zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss (KfW) erfolgen.

Was ist der KfW-Kredit 261?

Der KfW-Kredit 261 ist ein Förderkredit für die energetische Sanierung von Wohngebäuden zu einem Effizienzhaus.
Mit diesem Programm können Eigentümer einen zinsgünstigen Kredit für umfassende Sanierungsmaßnahmen erhalten. Zusätzlich gewährt die KfW – abhängig vom erreichten Effizienzhaus-Standard – einen Tilgungszuschuss. Die maximale Kredithöhe beträgt derzeit bis zu 150.000 € pro Wohneinheit. Gefördert werden beispielsweise: Dämmung der Gebäudehülle, Austausch der Heizungsanlage, Einbau erneuerbarer Energien, Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Gebäudes.

Was ist der Unterschied zwischen BAFA-Zuschuss und KfW-Kredit?

Bei der energetischen Förderung gibt es grundsätzlich zwei Förderarten: BAFA-Zuschuss Der Zuschuss wird direkt ausgezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden. Er wird häufig für Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Heizungsmodernisierung genutzt. KfW-Kredit Der KfW-Kredit ist ein zinsgünstiges Darlehen für größere Sanierungsprojekte. Zusätzlich kann ein Tilgungszuschuss gewährt werden, der die Rückzahlung des Kredits reduziert. Welche Förderart sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, den geplanten Maßnahmen und der Finanzierung ab.

Förderungen

Wird serielles Sanieren gefördert?

Ja, serielles Sanieren kann im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert werden. Dabei gelten grundsätzlich die gleichen Förderbedingungen wie bei einer klassischen energetischen Sanierung. Wenn durch serielle Sanierung ein Effizienzhausstandard erreicht wird, können beispielsweise folgende Förderprogramme genutzt werden: KfW-Kredit 261 für die Sanierung zum Effizienzhaus, Zuschüsse für Einzelmaßnahmen über die BEG (BAFA), Förderung für energetische Fachplanung und Baubegleitung. Zusätzlich unterstützt der Bund innovative Sanierungskonzepte wie das serielle Sanieren durch spezielle Programme und Pilotprojekte, um die energetische Modernisierung des Gebäudebestands schneller umzusetzen. Serielles Sanieren wird vor allem bei Mehrfamilienhäusern und größeren Wohngebäuden eingesetzt, da hier die Vorteile der industriellen Vorfertigung besonders effektiv genutzt werden können.

bottom of page