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Häufig gestellte Fragen:

Energieberatung

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Energieberatung und Förderungen.

Wann ist eine Energieberatung sinnvoll?

Eine Energieberatung ist sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsgebäuden sinnvoll. Besonders empfehlenswert ist sie, wenn energetische Maßnahmen geplant sind – zum Beispiel die Sanierung der Gebäudehülle, der Austausch von Fenstern oder die Modernisierung der Heizungsanlage.
Eine professionelle Energieberatung hilft dabei, sinnvolle Maßnahmen zu identifizieren, Fördermöglichkeiten zu nutzen und die energetische Qualität des Gebäudes langfristig zu verbessern.

Was ist der sommerliche Wärmeschutz?

Neben der Energieeffizienz im Winter spielt auch der sommerliche Wärmeschutz eine wichtige Rolle. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich Gebäude im Sommer zu stark aufheizen.
Typische Maßnahmen sind: Außenliegende Verschattung (z. B. Rollläden oder Markisen), geeignete Fensterverglasungen, ausreichend Speichermasse in Bauteilen, durchdachte Dach- und Fassadendämmung.
Für Neubauten und umfangreiche Sanierungen muss der sommerliche Wärmeschutz in vielen Fällen nach DIN 4108-2 nachgewiesen werden.

Wann ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erforderlich?

Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist erforderlich, wenn bei Neubauten oder größeren Sanierungen die Luftdichtheit der Gebäudehülle deutlich verbessert wird.
Der Hintergrund ist, dass moderne Gebäude sehr luftdicht sind. Ohne ausreichende Lüftung kann Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend abgeführt werden. Dadurch können Probleme wie Schimmelbildung entstehen.
Im Lüftungskonzept wird geprüft, ob der notwendige Luftwechsel noch über Fensterlüftung gewährleistet werden kann oder ob eine lüftungstechnische Maßnahme, beispielsweise eine kontrollierte Wohnraumlüftung, erforderlich ist.

Was ist ein Wärmebrückenkonzept?

Ein Wärmebrückenkonzept beschreibt, wie Wärmeverluste an kritischen Bauteilanschlüssen reduziert werden können.
Typische Wärmebrücken entstehen beispielsweise an: Fensteranschlüssen, Balkonplatten, Dachanschlüssen, Übergängen zwischen Wand und Bodenplatte, etc.
Durch eine sorgfältige Planung und geeignete konstruktive Maßnahmen können Wärmeverluste reduziert und das Risiko von Feuchteschäden oder Schimmelbildung deutlich verringert werden.

Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein Beratungsinstrument für Wohngebäude. Dabei wird ein Gebäude energetisch analysiert und ein langfristiger Plan für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen erstellt.
Der iSFP zeigt: Den aktuellen energetischen Zustand des Gebäudes, mögliche Sanierungsmaßnahmen, eine sinnvolle Reihenfolge der Umsetzung, wirtschaftliche und energetische Zusammenhänge.
Ein zusätzlicher Vorteil: Bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen kann ein iSFP-Bonus von 5 % auf bestimmte Förderprogramme gewährt werden

Energieberatung

Energetische Maßnahmen in mehreren Schritten umgesetzen?

Ja. Gerade bei Bestandsgebäuden ist es oft sinnvoll, energetische Maßnahmen über mehrere Jahre zu verteilen.
Typische Schritte sind zum Beispiel: Dämmung von Dach oder Fassade, Austausch von Fenstern, Modernisierung der Heizungsanlage, Integration erneuerbarer Energien. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hilft dabei, diese Maßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll aufeinander abzustimmen.

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